Schnupfen, Husten und Niesattacken – typische Beschwerden einer Tierhaarallergie. Lesen Sie hier, was jetzt wichtig ist.
Tierhaarallergie bei Kindern – was tun?
Hat der Arzt die Allergiediagnose gestellt, sollte eine konsequente Behandlung erfolgen. Diese umfasst drei Therapiebausteine:
Allergenkarenz
Die Meidung des Kontakts zum allergieauslösenden Tier ist eine wichtige Basismaßnahme. Falls das eigene Haustier der Auslöser der Beschwerden ist, kann es schwierig werden. Eventuell ist es möglich, das Tier nicht in der Wohnung zu halten. Bei stark ausgeprägten Symptomen kann es mitunter notwendig werden, das eigene Tier abzugeben.
Medikamente gegen akute Symptome
Akute Beschwerden wie Schnupfen, Niesreiz und Augentränen sollten mit geeigneten antiallergisch wirksamen Medikamenten gelindert werden. Häufig werden Antihistaminika zum Einnehmen empfohlen, die schnell gegen die allergischen Symptome wirken und Erleichterung bringen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Lorano®Pro Lösung: Für Kinder ab 2 Jahren
Lorano®Pro Lösung: Für Kinder ab 2 Jahren
Stoppt die allergischen Symptome an Nase, Augen und Haut bei Tierhaar-Allergie. Lindert auch begleitend auftretende Nesselsucht.
Mit praktischer Dosierspritze für eine leichtere Einnahme
Wirkt schnell, bereits nach 30 bis 60 Minuten
Einnahme nur 1x täglich
Macht nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau, Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %)
Kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden
Besonders geeignet für Schulkinder, die tagsüber fit und konzentriert bleiben müssen
Wichtig zu wissen: Besteht eine Neigung zu schweren allergischen Reaktionen, muss das Kind ein Notfall-Set mit sich führen, das vom Arzt verordnet wird.
Hyposensibilisierung
Für Kinder ab etwa fünf bis sechs Jahren bietet die sogenannte Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) eine langwierige, aber ursächliche Behandlung vieler Allergien. Der Körper soll dabei langsam an das auslösende Allergen gewöhnt werden. Die Hyposensibilisierung kommt insbesondere bei Heuschnupfen, Hausstaub- oder Insektengiftallergie zum Einsatz. Bei Tierallergien hat sie einen geringeren Stellenwert in der Behandlung, da die Wirksamkeit bisher nicht eindeutig belegt werden konnte. Mitunter wird sie aber bei einer Katzenallergie eingesetzt. Fragen Sie Ihren Kinderarzt, ob die Hyposensibilisierung im Falle Ihres Kindes eine Option ist.
Tierallergie bei Kindern: Tipps für Eltern
Das Haustier abgeben
So schwer es auch fällt: Wenn Ihr Kind allergisch auf das eigene Haustier reagiert, wird Ihnen vermutlich jeder Arzt empfehlen, das Tier abzugeben. Andernfalls verschlimmern sich die Symptome und mit der Zeit kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Wenn nur leichte Symptome auftreten, können Sie zunächst auch versuchen, den Kontakt mit dem Tier bzw. den Allergenen so gut wie möglich zu reduzieren und zu beobachten, ob eine Besserung eintritt. Maßnahmen bei dieser Kompromisslösung können sein:
Katzen, Vögel oder Meerschweinchen nach Möglichkeit im Freien halten – speziell das Kinderzimmer muss zur tierfreien Zone erklärt werden.
Das Kind sollte das Tier auch nicht streicheln und sich nicht ablecken lassen.
Das Füttern und die Fellpflege übernimmt ein anderes Familienmitglied.
Getragene Kleidung immer außerhalb des Kinderzimmers ablegen.
Auf Tierfelle, Decken aus Schaffell, Rosshaarmatratzen und ähnliche Tierprodukte verzichten.
Gründliche Reinigung der Wohnung
Tierallergene sammeln sich nicht nur im Hausstaub an, sondern lagern sich auch auf glatten Flächen, Teppichen oder Polstermöbeln ab. Oft lassen sich selbst Jahre nachdem ein Tier „ausgezogen“ ist, noch Allergene in der Wohnung nachweisen. Doch die Allergenbelastung in der Wohnung lässt sich nach und nach reduzieren: Reinigen Sie das Kinderzimmer und die anderen Wohnräume regelmäßig und gründlich. Diese Tipps sollten Sie beherzigen:
Böden täglich staubsaugen (mit Spezialfilter) und wischen.
Möbel und Oberflächen täglich reinigen.
Teppiche und anderen Staubfänger wie Vorhänge, Plüschtiere etc. entfernen.
Alle Wohnräume mehrmals täglich lüften.
Bei der Auswahl von Sitzmöbeln auf waschbare Bezüge achten.
Lorano®Pro Lösung
Für Kinder ab 2 Jahren heißt die Lösung bei Tierhaar-Allergie: Lorano®Pro Lösung. Das Antihistaminikum der neuen Generation (Wirkstoff: Desloratadin) lindert Allergie-Symptome an Nase und Augen bereits nach 30 bis 60 Minuten – und das, ohne schläfrig zu machen (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau, Häufigkeit Müdigkeit 1,2%).
Für eine kinderleichte Einnahme sorgt nicht nur die beiliegende Dosierspritze, sondern auch der angenehme Fruchtgeschmack. Die 1x tägliche Einnahme genügt!
Gut zu wissen: Lorano®Pro Lösung lindert auch Quaddeln und juckende Haut, also Haut-Symptome, die bei einer Tierhaar-Allergie begleitend auftreten können.
Egal ob im Schulbus, im Klassenzimmer, im Kindergarten oder zu Hause bei Freunden – Tierallergene kommen praktisch überall vor und können auch dann Allergiesymptome hervorrufen, wenn gar kein Tier in der Nähe ist. Sie, beziehungsweise Ihr Kind (wenn es alt genug ist), sollten auf solche Situationen vorbereitet sein und die nötigen Allergie-Medikamente parat haben. Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, welche Präparate speziell für Ihr Kind geeignet sind und in welcher Dosierung sie angewendet werden sollen.
Gut zu wissen: Besteht die Gefahr von heftigen allergischen Reaktionen, verordnet der Arzt in der Regel ein Notfall-Set, das das Kind immer bei sich führen muss. Üben Sie mit Ihrem Kind, was im Ernstfall zu tun ist.
Keine Ersatztiere anschaffen
Der Gedanke liegt nah: Wenn das Kind auf Katzen allergisch reagiert, könnte doch ein Hund als Haustier geeignet sein? Leider weit gefehlt. Von der Anschaffung eines Ersatztieres wird dringend abgeraten. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch eine andere Tierart Beschwerden hervorrufen wird. Oft stecken sogenannte Kreuzallergien dahinter. Speziell Katzenallergiker reagieren mitunter auch auf Hunde allergisch, weil die Allergene der beiden Tierarten sich so ähnlich sind.
Tierhaarallergie bei Kindern: Ursachen
Die genauen Ursachen für die Entwicklung einer Tierallergie sind bis heute noch nicht vollständig erforscht. Man geht davon aus, dass vor allem eine erbliche Veranlagung und verschiedene Umweltfaktoren (z. B. Schadstoffe in der Luft, übertriebene Hygiene) eine wichtige Rolle spielen. Fakt ist, dass eine Tierallergie entstehen kann, auch wenn niemals ein direkter Kontakt zu dem Tier bestand. Denn gerade Katzen- und Hundeallergene werden über die Kleidung ihrer Halter quasi überall hin „mitgenommen“. So lassen sich Tierallergene auch an Orten nachweisen, an denen sich niemals ein Tier aufgehalten hat – etwa im Klassenzimmer oder in der eigentlich tierfreien Wohnung.
Tierallergie: Häufige Auslöser
Katzen
Hunde
Meerschweinchen
Vögel
Pferde
Symptome bei Tierallergie
Kurze Zeit nach dem Kontakt mit den Tierallergenen stellen sich bereits allergische Symptome ein.
Mögliche Symptome bei Tierallergie
Schnupfen (Laufende und/oder verstopfte Nase)
Niesreiz und juckende Nase
Tränende, gerötete und juckende Augen
Trockener Husten
Juckreiz der Haut mit Rötungen und Quaddeln (selten)
Bei Neurodermitis-Patienten: Verschlechterung des Hautzustandes und Auslösung eines Neurodermitis-Schubs.
Bei längerem Bestehen der Allergie kann sich auch ein allergisches Asthma entwickeln.
Was viele nicht wissen: Heute weiß man, dass zwischen bestimmten Tierallergenen so ausgeprägte Ähnlichkeiten bestehen, dass zum Beispiel Katzenallergiker auch bei Kontakt mit Hunden oder Pferden mit allergischen Symptomen reagieren. In diesem Zusammenhang sprechen Mediziner von einer sogenannten Kreuzallergie.
Falls Sie den Verdacht haben, Ihr Kind könnte unter einer Tierallergie leiden, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden. Gemeinsam können Sie besprechen, welche Untersuchungen erforderlich sind, um die Beschwerden abzuklären. Mehr über die Diagnose von Allergien