Wer weiß, dass er unter einer Tierhaarallergie leidet, sollte den Kontakt mit den Auslösern vermeiden (Allergenkarenz). Zur Behandlung akuter Beschwerden kommen Antiallergika zum Einsatz.
Medikamente zur Linderung von akuten Beschwerden
Je nach Lokalisation und Ausmaß der Beschwerden kommen bei einer Tierhaarallergie verschiedene antiallergische Medikamente infrage.
Antihistaminika
Zur raschen Linderung von leichten bis mittelschwer ausgeprägten Beschwerden haben sich sogenannte Antihistaminika bewährt. Sie stehen sowohl zum Einnehmen zur Verfügung (z. B. als Tabletten, Saft oder Tropfen), können aber auch lokal angewendet werden (z. B. als Augentropfen). Sie blockieren die Histamin-Rezeptoren im Körper und wirken so der Entwicklung allergischer Symptome entgegen.
Lorano®Pro – Die Nr. 1 Allergietablette1
Lorano®Pro stoppt schnell allergische Symptome, auch speziell bei einer Tierhaar-Allergie und macht dabei nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %).
Lorano®Pro stoppt schnell allergische Symptome, auch speziell bei einer Tierhaar-Allergie und macht dabei nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %).
Das Antihistaminikum der neuen Generation für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Schnell2, zu jeder Zeit unabhängig von Mahlzeiten
Macht nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %)
Stoppt allergische Symptome an Nase, Augen und Haut
Mit der Allergietablette kommst Du damit fit durch den Tag – trotz Tierhaar-Allergie.
Gut zu wissen: Die Tabletten enthalten keine tierischen Inhaltsstoffe.
Und für Kinder ab 2 Jahren heißt die Lösung bei Tierhaar-Allergie: Lorano®Pro Lösung. Der angenehme Fruchtgeschmack und die praktische Dosierspritze sorgen für eine kinderleichte Einnahme. Und auch hier gilt: 1x täglich genügt!
1 LoranoPro nach Abverkauf in €: IQVIA Pharmatrend, Markt der Antiallergika 01E1, Dezember 2023 – November 2024.
2 Wirkt i.d.R. nach ca. 30-60 min
Glukokortikoide:
In manchen Fällen können auch Kortison-Präparate (z. B. Salben bei Hautreaktionen) sinnvoll sein, um allergische Symptome effektiv zu behandeln. Der Vorteil: Sie wirken nicht nur stark antiallergisch, sondern auch entzündungshemmend. Gut zu wissen: Bei einer Langzeittherapie mit Kortison-Tabletten können teils ernste Nebenwirkungen auftreten. Bei lokaler Anwendung sind die Wirkstoffe hingegen meist gut verträglich, weil der Wirkstoff nicht ins Blut gelangt.
Weitere Medikamente:
Manche Betroffene reagieren mit besonders starken Symptomen – etwa mit allergischem Asthma. In diesem Fall sind meist spezielle Asthma-Sprays zum Inhalieren erforderlich, die die Bronchien erweitern. Wenn eine Neigung zu allergischen Schockreaktionen (Anaphylaxie) besteht, sollten Betroffene immer ein sogenanntes Notfall-Set mit entsprechenden Medikamenten für den Notfall mit sich führen.
Welche Allergie-Medikamente im Einzelfall geeignet sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker klären. Speziell bei Schwangeren, Stillenden und Kindern muss die Auswahl und Dosierung von Arzneimitteln grundsätzlich mit dem Arzt abgesprochen werden.
Allergiemedikamente immer griffbereit halten: Tierallergene kommen fast überall vor: Sie werden zum Beispiel über die Kleidung von Katzen- und Hundebesitzern in Büros, Schulen, fremde Wohnungen oder öffentliche Verkehrsmittel eingetragen. Deshalb sollten vor allem Betroffene, die stark allergisch reagieren, immer Medikamente parat haben, die akute Beschwerden.
Allergenkarenz – den Tierkontakt meiden
Die sogenannte Allergenkarenz – also die Meidung der Allergieauslöser – ist die sicherste Methode, um dem erneuten Auftreten der Symptome einer Tierhaarallergie entgegenzuwirken.
Ist eine Tierhaarallergie bereits bekannt, sollte daher besser erst gar kein Haustier angeschafft werden.
Ist das eigene Haustier der Auslöser, kann das natürlich problematisch sein – wobei es auch hier einige Maßnahmen gibt, die hilfreich sein können.
Das Tier möglichst außerhalb der Wohnung halten (z. B. wenn es um ein Kleintier oder eine Katze geht).
Der Allergiker sollte das Tier nicht streicheln und sich nicht ablecken lassen.
Die Betreuung des Tieres und seine Fellpflege wird einem anderen Familienmitglied übertragen.
Das Tier wird nicht ins Schlafzimmer bzw. Kinderzimmer gelassen und auch die Couch sollte tabu sein.
Getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen.
Regelmäßig Tierhaare von Kleidungsstücken entfernen.
Das eigene Haustier abgeben: Bei sehr stark ausgeprägten Beschwerden kann es notwendig sein, sich vom eigenen Haustier zu trennen und es in gute Hände abzugeben. Ihr Hausarzt wird Sie dazu beraten.
Wichtig zu wissen: Die Allergene sind sehr hartnäckig – oft lassen sie sich auch noch viele Monate nach dem Auszug des Tieres in der Wohnung nachweisen. Um die Allergenbelastung nach und nach zu reduzieren, wird daher eine regelmäßige und gründliche Reinigung aller Flächen und Möbel empfohlen:
Tägliches Staubsaugen (mit Spezialfilter) und Wischen aller Böden.
Tägliche Reinigung von Möbeln und Oberflächen, auf denen sich Allergene ablagern können.
Entfernen von Teppichen und anderen Staubfängern wie Vorhängen, Plüschtieren etc.
Bei der Auswahl von Sitzmöbeln auf waschbare Bezüge achten.
Im Einzelfall: Hyposensibilisierung
Die sogenannte Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) soll dem Körper die Allergie gewissermaßen „abtrainieren“, indem regelmäßig über mehrere Jahre hinweg kleine Mengen des Allergens verabreicht werden.
Bei Tierallergien liegen allerdings nur wenige Studien zur Wirksamkeit der Hyposensibilisierung vor. In Einzelfällen kann diese Behandlungsoption allerdings z. B. bei einer Katzenallergie in Frage kommen.
Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
Tipps bei Tierallergie
Unbedingt klären: Ist es wirklich eine Tierallergie?
Die Verbreitung von Tierallergien nimmt insgesamt zu – und dass Haustierbesitzer plötzlich allergisch auf ihren treuen Begleiter reagieren, ist keine Seltenheit. Aus rein medizinischer Sicht gibt es dann nur einen sicheren Rat: Das Tier muss leider ausziehen. Da dies für alle Beteiligten ein schwerer Schritt ist, sollten die genaue Ursache der Beschwerden unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Mit speziellen Tests kann festgestellt werden, ob tatsächlich eine Tierallergie vorliegt (und wenn ja, welche).
Gut zu wissen: Bei schweren allergischen Reaktionen führt kein Weg daran vorbei, das Tier in gute Hände abzugeben. Wenn nur leichte Symptome auftreten und man das Tier unbedingt behalten möchte, sind mitunter Notlösungen denkbar, die zumindest den Kontakt mit dem Allergen reduzieren können.
Kontakt zu Tierallergenen reduzieren
Wer nur unter leichten Symptomen leidet und sein Haustier partout behalten möchte, sollte zumindest alle Maßnahmen nutzen, die den Kontakt zu den Tierallergenen reduzieren können.
Kleintiere oder Katzen möglichst im Freien halten. So lässt sich die Allergenbelastung reduzieren.
Das Tier sollte vom Allergiker weder gefüttert noch gestreichelt werden. Die Betreuung übernimmt am besten ein anderes Familienmitglied.
Das Tier nicht ins Schlafzimmer lassen.
Getragene Kleidung außerhalb der Wohn- und Schlafräume ablegen.
Bei Katzen können die Allergene auf Haut und Fell durch regelmäßiges Waschen reduziert werden – ob das Tier diese Prozedur mitmacht, ist natürlich fraglich. Auf jeden Fall sollte diese Aufgabe nicht der Allergiker in der Familie übernehmen.
Wichtig: Tierallergene können auch über Kleidung und Luft in die Wohnung gelangen und von Raum zu Raum verschleppt werden. Und auch außerhalb der Wohnung sind Tierallergene weit verbreitet.
Lorano®Pro – Die Nr. 1 Allergietablette1
Schnell2, macht nicht schläfrig(Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %)und zu jeder Tageszeit3 – mit dem Antihistaminikum der neuen Generation kommst Du trotz Tierhaar-Allergie fit durch den Tag.
Typische Beschwerden des allergischen Schnupfens wie z. B. laufende, juckende, und verstopfte Nase, tränende und juckende Augen sowie Juckreiz am Gaumen werden durch den Wirkstoff Desloratadin gezielt gestoppt. Die Wirkung setzt bereits nach 30-60 Minuten ein.
Die Tabletten müssen nur 1 x täglich eingenommen werden. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
Gut zu wissen: Lorano®Pro enthält keine tierischen Inhaltsstoffe.
1 LoranoPro nach Abverkauf in €: IQVIA Pharmatrend, Markt der Antiallergika 01E1, Dezember 2023 – November 2024.
2 Wirkt i.d.R. nach ca. 30-60 min
3 Kann zu jeder Tageszeit ohne zeitlichen Abstand zu Mahlzeiten eingenommen werden
Lüften, Staubsaugen & Co.
Durch regelmäßiges Lüften kann die Konzentration der in der Luft schwebenden Allergene reduziert werden. In puncto Wohnungseinrichtung sollten Sie beachten, dass sich Tierhaare und Allergene gerne auf Möbeln ablagern und in Teppichböden und Textilien festsetzen. Entfernen Sie am besten alle Staubfänger aus der Wohnung. Denken Sie auch daran, dass Tierfelle, Mantelfutter und Pelze problematisch sein können. Tägliches Staubsaugen und feuchtes Wischen kann zusätzlich helfen, die Allergenkonzentration in der Wohnung zu senken.
Extra-Tipp: Tragen Sie beim Putzen einen Mundschutz. So können Sie vermeiden, dass Sie aufgewirbelte Allergene einatmen.
Vorsicht, Kreuzallergien!
Sie haben eine Katzenallergie, reagieren aber plötzlich auch auf Hunde allergisch? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine sogenannte Kreuzallergie. Das bedeutet: Weil die Hundeallergene den Katzenallergenen so ähnlich sind, lösen sie ebenfalls allergische Symptome aus.
Solche Kreuzreaktionen sind zum Beispiel nachgewiesen für Hunde-, Katzen- und Pferdeallergene. Manche Katzenallergiker reagieren übrigens auch auf Schweinefleisch oder Milch allergisch – auch hier steckt eine Kreuzallergie dahinter. Mehr erfahren über Kreuzallergien.